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„1932 wurde
im Grünloch bei Lunz/See die tiefste, je gemessene Temperatur in den Alpen
dokumentiert: minus 52,6°C“, so Prof. Dr. Dorninger vom Institut für
Meteorologie und Geophysik der Universität Wien.
130 Besucher
lauschten interessiert den Ausführungen des Professors. Ein Jahr lang war er
mit einer Gruppe Studenten dem Naturphänomen Doline in Lunz/See auf der
Spur. Das Forschungsprojekt wurde mit Wort und Bild beim Lunzer Leseherbst
als Kooperationsveranstaltung mit dem Projekt Dokumentation Eisenstraße, des
Kulturpark Eisenstraße am Samstag, 29.11.2003 präsentiert. „Von besonderem
Vorteil ist, dass es schon so früh durchgeführte Temperaturmessungen dieser
Doline gibt, welche auch so vorbildlich dokumentiert sind“, zeigt Prof.
Dorninger die Besonderheit gegenüber anderen Dolinen auf.
Es war diese
die letzte, wieder sehr gelungene Veranstaltung für den heurigen Herbst. Die
DokuZ- und Bibliotheksleiterin von Lunz/See Eva Maria Käfer zeigt sich
begeistert: „Die heurige Veranstaltungsreihe, der Lunzer Leseherbst in
Kooperation mit der Dokumentation Eisenstraße war ein großartiger Erfolg.“
Verfasser: Heidemarie Thonhofer
Pressefoto:

Interessante Wissensschätze über das Grünloch bei Lunz/See: Bgm.
Ploderer, Prof. Dorninger, Eva M. Käfer, Forstmeister Kuppelwieser, Mag.
Thonhofer |